|
Gattungsbeschreibung:
|
wissenschaftl. Name:
|
Pomacanthus imperator
|
|
deutscher Name:
|
Imperator Kaiserfisch
|
|
Herkunft:
|
Barriere Riff, Hawaii, Japan, Indo Pazifik, Rotes Meer
|
|
Verkaufsgröße:
|
small - medium (Juventile Färbung) |
|
Größe:
|
6cm - 8cm
|
|
Temperatur:
|
24°C - 26°C
|
|
Futter:
|
Artemia, Mysis, Krill, Algen, Norialgen, Futtergarnelen, Korallenpolypen, Frostfutter (große Sorten)
|
|
Empfohlene Aquariumgröße:
|
ca. 1.000 - 1.500 Ltr.
|
|
Schwierigkeitsgrad:
|
3 - Schwierig
|
|
Haltung:
|
Jungfische lassen sich in der Regel gut eingewöhnen. Pflegt man ausgewachsene Exemplare, so ist der Imperator gegenüber Neuankömmlingen immer sehr ruppig. Der Imperator sollte auch nicht in einem Riffaquarium mit Niederen Tieren gehalten werden, da diese dann auf seinem Speiseplan stehen und er sie sehr stark schädigt.
|
Pomacanthus Imperator: Der IMPERATOR-Kaiser ist nicht nur der populärste Vertreter seiner Familie, sondern zweifellos auch einer der schönsten Korallenfische überhaupt!
Der "Imperator" ist der geographisch am weitesten verbreitete Kaiserfisch: das Vorkommensgebiet reicht vom Indo Pazifik, Rotes Meer bis nach Polynesien, Japan und Neusüdwales. Zu seinem Lebensraum bevorzugt er korallen- und höhlenreiche Riffe, in 3 - 80mtr. Tiefe. Die juventilen Jungfische leben jedoch gewöhnlich in flachen, geschützten Bereichen. Meist trifft man den Imperator-Kaiser einzeln, seltener jedoch paarweise an. Er ist meist ein Einzelgänger, wobei aber auch schon Haremsverbände im Meer beobachtet wurden.
Juventile Jugendfärbung: Der IMPERATOR-Kaiser zeigt im Jungendstadium eine ganz andere Färbung als die erwachsenen Exemplare. Die Jungtiere bis etwa 10-12cm tragen die juventile Zeichnung. Auf dunkelblauem Grund tragen sie ringförmige weiße Streifen, die sich nahe der Schwanzwurzel zu einem Kreis schließen. Die komplizierte Zeichnung suggeriert vermutlich ein Auge. Jedenfalls verhalten sich Jungfische entsprechend, in dem sie potenziellen Angreifern durch geschickte Schwimmbewegungen ihr Kringel- bzw. Kreismuster demonstrieren. Diese Jungendzeichnung bildet auch ein Schutz gegen ausgewachsene Artgenossen, denn in diesem Jugendkleid werden sie meist gar nicht beachtet und auch nicht von den Älteren verdrängt. Die Jugendzeichnung bleibt meist bis zu einer Körpergröße von 10-12cm erhalten, dann erst färben sich die Tiere um. Innerhalb weniger Wochen durchlaufen die Fische einen drastischen Farbwechsel, bei dem aus Querbinden Längsstreifen werden. In dieser Übergangsphase zeigen die Halbwüchsigen Muster aus beiden Entwicklungsstadien. Die Verwandlung beginnt immer mit einer zunehmenden Gelbfärbung am Rücken.
|